Meine Coming-out-Story

Ich habe mich vor ungefähr 5 Monaten vor meiner Mutter und Freunden und auch vor meiner Klasse als Asexuelle geoutet. Ein Klassenkamerad von mir macht seitdem immer wieder sarkastische Kommentare, dass ich doch mit dem und dem Jungen aus der Klasse *** haben soll. Das find ich aber nicht schlimm, da ich weiß, dass es nur Spaß ist.

Meine Mutter ignoriert das komplett. Auch das ich nicht nur auf Jungs stehe. Sie denkt, dass es nur eine Phase ist und ich später, wenn ich älter bin, *** noch mögen werde. Zudem trage ich schon seit mehren Monaten ein Binder. Was ich aber bis vor zwei Monaten nur gemacht habe, damit die Jungen mich nicht anschauen, weil ich viel älter aussehe als ich bin.

Vor zwei Monaten habe ich dann gemerkt, dass ich mich nicht immer wohl als Mädchen fülle. Dachte dann ich bin genderfluid, aber vor zwei Wochen habe ich dann doch gemerkte, dass ich weder Junge noch ein Mädchen bin – also Non-Binary. Ich habe meine Mutter und Freunde dann gebeten mich Lex zu nennen, da dieser Name nicht gegendert ist. Meine Mutter hat das auch ignoriert. Und hat mich nur bei Kosenamen genannt. Als ich sie darauf angesprochen habe, sagte sie, dass es nicht mein Name wäre und sie mich nicht so nennen würden. Als ich ihr dann gesagt habe, dass ich es meiner Klasse sagen will, hat sie geschimpft, dass ich das nicht machen kann, weil Schule etwas amtliches ist. Ich habe sie dann gefragt, ob sie mich wenigstens Lex nennen kann, aber sie weigert sich. Als sie dann aus meinem Zimmer war, hatte ich ein Nervenzusammenbruch. Ich habe dann meine beste Freundin angerufen.

Ich weiß nicht, was ich machen soll? Ich will nicht, dass meine Mutter mich hasst. Sie ist die einzige die ich noch habe, da mein Vater vor vier Jahren starb. Was soll ich tun?

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