Outing mit Schwierigkeiten ūüė£

Ich war 11 als alles angefangen hat. Ich bemerkte, dass ich nie M√§dchen Sachen machte, Kleider, R√∂cke, Schminke und alles andere m√§dchenhafte nicht mehr mochte‚Ķich bat meine Eltern, mir die Haare kurz schneiden zu lassen‚Ķ Dies verboten sie allerdings, bis ich mir mit meiner Bastelschere die Haare schnitt. Danach durfte ich. Als wir dann 2 Wochen sp√§ter auf Mallorca waren (ich war dort mit meinen Eltern und meinen zwei Freunden mit ihren Eltern… beides Jungs so um die 16 Jahre). Sie sind so in der Art meine Br√ľder und immer f√ľr mich da. Ich hing wie immer sehr viel mit ihnen ab und zockte auch. Als wir dann nach 10 Tagen wieder in Deutschland waren, hatte ich wieder Kung-Fu und Kickboxen. Dort waren nur Jungs und ich das einzige M√§dchen. Aber ich liebe es dort zu trainieren, da ich auch zum gr√∂√üten Teil besser bin als die Jungs. Mir wurde immer mehr bewusst, dass ich mehr den Jungs √§hnlich war als den M√§dchen aus meiner Klasse. √úber anderthalb Jahre trug ich diesen Gedanken mit mir rum. Nur meine Biologielehrerin, zu der ich gro√ües Vertrauen und eine enge Bindung habe (sie ist jetzt leider weggezogen) wusste es, da ich mich ein wenig mit ihr dar√ľber gesprochen hatte. Jetzt nach fast 2 Jahren habe ich mit meinen Freundinnen dar√ľber gesprochen und sie haben es sehr positiv aufgenommen. Meine Eltern hingegen meinten, dass sie sowas nicht unterst√ľtzen. Das hei√üt, dass ich noch 5 Jahre warten muss, um das dann durchzusetzen. Meine Eltern verlangen, dass ich ein M√§dchen bleibe, doch ich kann so nicht mehr leben! Eine der wenigen Personen, die mich ohne Blicke verstanden hat, ist meine Bio-Lehrerin gewesen. Als sie weggezogen ist, war das ein starker Schlag f√ľr mich und ich komme bis jetzt noch nicht dar√ľber hinweg. Sie war eine Bezugsperson. Der Abschied von ihr ist jetzt auch schon fast ein ganz Jahr her‚Ķ

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