Meine Geschichte

Hallo, ich bin Valerie, 13 und ich möchte meine beschichte erzählen.

Mein Leben ist sehr kompliziert, schon seitdem ich geboren bin. Mein Opa ist als ich 2 war gestorben und mein Vater hat meine Familie verlassen als ich 4 war. Er hat sich eine neue Familie aufgebaut und war bzw. ist nie für mich da, außer wenn es ums Reden geht, da hört er mir zu. Für ihn ist es kein Problem wie ich bin, also er hatte kein Problem, als ich mich bei ihm als lesbisch und non binary geoutet habe. Er redet jetzt auch mit mir, wie es so mit Mädchen aussieht und so. Ich bin froh darüber, aber ich wusste schon von Anfang an, dass er kein Problem damit haben wird.

Aber jetzt weg von meinem Vater und kommen wir mal zu meiner Mutter. Meine Mom ist einer der coolsten Menschen, die ich kenne. Meine Mom ist immer für mich da. Das dachte ich. Als ich mich jedoch vor ihr geoutet hab, war sie geschockt und meinte, es ist nur eine Phase. Und immer wenn ich mit ihr über LGBTQ+ reden will, lenkt sie vom Thema ab und sagt: “Es ist nur eine Phase…” und das verletzt mich sehr. Ich hab das Gefühl, sie ist ein bisschen homophob. Nicht nur deswegen. Ich wollte mir eine Regenbogenflagge bestellen und sie in meinem Zimmer aufhängen. Sie hat es mir verboten und meinte, es wäre Quatsch und Geld Verschwendung. Jedoch hat mich das nicht gestoppt. Also hab ich meine Bff gefragt, ob sie mir die bestellen kann. Und das hat sie. Ich habe ihr natürlich das Geld wieder gegeben und jetzt liegen die flaggen in einer Beats-Solo-Kopfhörerbox. Nächstes Jahr, wenn meine Schwester auszieht und ich ihr Zimmer bekomme, werde ich sie aufhängen, um meine Sexualität zu präsentieren und ich bin stolz drauf.

Ich bin jetzt erst 13 und freue mich auf die Zukunft und was mir noch alles geschehen wird. Danke fürs Lesen.

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