Das eigene Coming-out

Also irgendwie war mir schon immer klar, dass ich nicht ganz der “Norm” entspreche und das Thema war mir auch null fremd, denn ich habe einen homosexuellen Onkel und eine Cousine.

Als wir dann in der Schule das Thema Sexualität durchgenommen haben, habe ich mir gedacht ja das isses, ich bin lesbisch. Einige Monate später habe ich dann eine Doku über ein trans Mädchen gesehen und mir gedacht: “Hä warum will die denn jetzt ein Mädchen sein, die kann doch froh sein ein Junge zu sein.” Ich war halt erst 11 oder so und habe mir dann auch nichts weiter dabei gedacht.

1 oder 2 Jahre später habe ich die Doku nochmal gesehen und danach habe ich eine ftm Timline gesehen und gedacht: “OK das passt ich bin trans.” Habe dann mit einigen Freunden drüber gesprochen und hatte auch eigentlich niemand ein Problem damit – also weder damit, dass ich lesbisch bin, noch, dass ich trans bin. Ich habe dann auch meinen Eltern einen Brief geschrieben und mich dabei gefragt, ob ich das wirklich bin und habe dann auch einige Wochen später den Gedanken wieder verworfen.

Und jetzt bin ich 17 Jahre alt. Ob ich wirklich eine Frau bin, weiß ich nicht. Aber ich komme ganz gut mit meinem Körper klar. Ich finde es auch überflüssig sich für seine Sexualität zu outen, weil es kann ja immer wieder anders kommen.

Das bin ich. Ich bin Franzi.

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